Vereinsheim - Ebermannstadt

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


                   

 

 

Erbaut 1854 - Übernahme 2010

 
 
 
 
 
 
Das Haus wurde bereits 1854 von der Schützengesellschaft Ebermannstadt errichtet und diente bis 1972 mit einigen Unterbrechungen als Vereinsheim.
In den darunter liegenden Kellern am Hang befindet sich auch ein bedeutendes Fledermaus Quartier :
 
In enger Zusammenarbeit zwischen der Stadt Ebermannstadt, der Unteren Naturschutzbehörde, dem Bund Naturschutz und dem Fledermausbeauftragten
für Nordbayern, Matthias Hammer, hat der Landschaftspflegeverband Forchheim ehemalige Bierkeller im Ramstertal teilsaniert. Mit einem Kostenaufwand
von 10 000 Euro, so Claus Schwarzmann, Vorsitzender des Landschaftspflegeverbandes, wurden einsturzgefährdete Eingangsgewölbe zu drei Kellern erneuert.
Die Stadt Ebermannstadt hat für ein paar hundert Euro die Zugänge mit Gittern gesichert.
Die Keller im Ramstertal sind die wichtigsten Winterquartiere der Fledermäuse, erklärt Diplombiologe Matthias Hammer von der Koordinationsstelle
für Fledermausschutz in Nordbayern. Die Rückzugsräume seien vor allem deshalb so wichtig, weil hier ein halbes Dutzend unterschiedliche streng geschützte Fledermausarten
darunter das Große und Braune Langohr, Wasserfledermäuse sowie Bart-, Fransen- und Bechsteinfledermaus ihre Winterquartiere hätten. In den Kellern im Ramstertal geht es ihnen gut
denn ihre Population hat von acht Exemplaren, (Mitte der 80er Jahre) auf 218 Fledermäuse (vor zwei Jahren - Stand 2007) zugenommen.
 
Im August 2010 haben wir uns dann entschieden das Haus als Vereinsheim zu nutzen. Auf Grund der zentralen Lage und der typisch fränkischen Optik ist uns die Entscheidung leicht gefallen,
dass unter Denkmalschutz stehende Gebäude mit samt seinem enormen Arbeitsaufwand wieder in Schuß zu bringen. Nun viele Wochenenden privater Arbeitsleistung und
etlichen Euros später hat sich bereits einiges getan und wir sind nach wie vor davon überzeugt, die richtige Entscheidung für uns getroffen zu haben. Wohlwissend,
dass noch sehr viel Arbeit vor uns liegt, blicken wir weiterhin optimistisch in die Zukunft und freuen uns, unsere Ziele zu verwirklichen.
 
Unserem besonderen Dank gilt unserem Vermieter, der es uns ermöglicht hat, unser Vorhaben umzusetzen und uns maßgeblich während den Umbauarbeiten  unterstützt hat.
Selbstverständlich gilt unser Dank auch allen fleißigen Helfern, die bisher ihre kostbare Freizeit für uns geopfert haben sowie den großzügigen Spendern von Werkzeugen und Einrichtungsgegenständen.
 
 

Bauabschnitt 0

 

Reinigung der Räume und Besichtigung der Decken und Wände.

Durch ein Loch im Dach das von einen herabstürzenden Ast stammte , befand sich die Decke im Vorraum in Katastrophalen zustand.

Die Feuchtigkeit die über Jahre eindrang zerstörte fast das ganze Gebälk.

Daher erste Handlung, entfernen der vorhandenen Elektrik und Freilegung der Decken Balken zur Austrocknung.

Unmengen von nassen Stroh und Putz mußte entfernt und Eingeatmet werden.

Danach neu verputzen der Aussenwände.

 
 
Einzugstag Erstmal Grundreinigen
  Unfassbarer Dreck erwartet uns
   
Bauabschnitt 1
 
Das selbe Schicksal im 2. Raum auch hier leistete die Feuchtigkeit ganze Arbeit.
In der Zwischenzeit wurde das Dachfenster erneuert und das Dach teilw. neu Gedeckt.
Wieder heisst es Schutt,Schutt,Schutt..... Natürlich folgten auch die Decken in WC und Bad Bereich.
Als die Balken frei waren mußten sie erstmal ein paar Wochen austrocken.
Jetzt konnten wir uns Gedanken über die Neue Decke machen. Wir kamen zum Entschluss das Nut und Federbretter sich super machen würden.
Vorher noch das Haus neu verkabelt und Verteiler gesetzt, Die Balken an den Angrenzenden Räumen mit Rigibs Verkoffert.
Dann ging es auch schon los , Brett für Brett.
 
 
   
   Abriss von Decke Wohnraum wegen Feuchtigkeit Schutt -  jede Menge ....
Balken freilegen, Balken verkoffern, Deckenkonstruktion bauen.... Nut und Federbretter zuschneiden
   
Panelle montieren Fertig
 
Bauabschnitt 2
 
Die Wände waren unser nächstes Ziel. Einige mussten mit Schnellbau Platten ergänzt werden andere wiederum nur
Tapeziert und gestrichen werden.
In Küche und Waschraum entschlossen wir uns zu einer Arbeitsplatte in der auch das Waschbecken eingesetzt wurde.
Im Aufenthaltsraum wurde auch ein Stützbalken einbaut der aber mit seiner kl. Mauer nur zur Optischen Verschönerung dient.
 
 
 
   
Tapezieren den Besen geschwungen und - Wände gestrichen
Arbeitsplatte Küche und Bad einbauen, Abfluss montieren
   
Bauabschnitt 3
 
Jetzt steht die Einrichtung im Aufenthaltsraum an. Wir haben uns bemüht einen rustikalen Landhausstil beizubehalten.
Allerdings hat der Geldbeutel auch ein Wort mit zu Reden.
Es folgen nun die ersten Ergebnisse des ersten fertigen Raumes des Vereinsheimes .
   
   
   
   
Ein paar Wurzelsepps und Lampen Ein Eckschrank
Der Raumtrenner Einfach gemütlich
   
Bauabschnitt 4
   
Weiter gehts zum Raum wo alles Begann.....
Der 1. Raum soll nun zum Schlaf - und Lagerraum ausgebaut werden. Hierfür ist eine Trennwand vorgesehen die den Raum in zwei
Bereiche aufteilt. Die Decke wird hier mit Rigibsplatten zwischen den Balken versehen.
 
 
Platte für Platte  
Handwerker in Action Tetris im großen Stil
   
   
   
   
   
   
   
   

 

 

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